Wer häufig meditiert, beeinflusst sein Schmerzempfinden positiv. Das konnte eine Universität bestätigen. Hier untersuchten die Forscher die Schmerzverarbeitung bei gesunden, trainierten Lehrern. 12 Lehrer mit mindestens 200 Stunden Meditationserfahrung wurden mit Testteilnehmern verglichen, die keine Meditionserfahrung haben. Man hielt dann allen ein Heizelement an die Wade und steigerte die Temperatur auf maximal 50 Grad. Die Lehrer ertrugen höhere Temperaturen als die Vergleichsteilnehmer. Das Schmerzempfinden war um ein Siebtel bei den Lehrern niedriger, dieses senkte sich während der Meditation dennoch ab. Grund dafür sind die Verminderungen der Atemfrequenz, die für mehr Entspannung des Körpers sorgen.
Atemtechniken sind ein wichtiges Element der Meditation. Sie führen zu tieferer Atmung. Die Gedanken werden dabei beruhigt und der Blutdruck sinkt, ebenso verbessert sich das Stressempfinden. Daraus folgt, dass mit dem sinkenden Stress auch das Schmerzempfinden geringer wird.
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