Samstag, 28. November 2009

Gesund Abnehmen die Fettkiller Diät oder sind sie süchtig nach Nasenspray

Heute erhalten Sie einen Gesundheitstipp:
man glaubt es kaum, aber eine unbekannt hohe Zahl von Deutschen leidet unter einer Nasenspraysucht. Darauf aufmerksam gemacht hatte mich in der vergangenen Woche unsere Leserin Frida. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen schätzt, dass weit mehr als 200.000 Menschen in Deutschland von der Nasenspraysucht betroffen sind. Ein herausragendes Merkmal dieser Sucht: Die Betroffenen haben überall Fläschen oder Spray für die Nase gebunkert. Die wenigsten können sich von den Tropfen so ohne Weiteres wieder befreien.

Bei starkem Schnupfen sind die Tropfen ein Segen, denn sie sorgen rasch wieder für eine freie Nase. Die Schwellkörper in der Nase ziehen sich wieder zusammen. Wer jedoch nach der Erkältung weiter tropft, wird schnell süchtig. Die Gefäße füllen sich immer schneller wieder mit Blut und verstopfen die Nase mehr als vorher.
Schon nach 10 bis 14 Tagen kann es so zur Sucht kommen. Um die Nase frei zu bekommen, müssen Sie in immer kürzeren Abständen und größeren Mengen nachtropfen. Ohne Nasenspray macht die Nase dicht. Sind keine Tropfen in der Nähe, geraten die Betroffenen schnell in Panik, denn sie haben das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Doch durch die Wirkstoffe werden die Nasenschleimhäute nachhaltig geschädigt, sie sind gereizt und ausgetrocknet. Die Flimmerhärchen, die für den Transport von Schleim, Staub und Krankheitserregern zuständig sind, gehen zugrunde. Damit wird auch das Riechvermögen beeinträchtigt.
Aber was hat das Nasenspray mit dem Abnehmen zu tun, nicht viel nur, daß man bei gebrauch genauso schnell Süchtig werden kann wie beim Essen



Bei chronischem Spray-Missbrauch droht die "Stinknase" (Ozäna): Teile der Schleimhautzellen sterben ab, der Knorpel durchlöchert, die Zellleichen und Abbaustoffe führen zu einem süßlich-fauligen Geruch aus der Nase, den viele Menschen abstoßend finden. Das wiederum führt zum sozialen Rückzug und zur Einsamkeit.

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